Freitag, 17. Juni 2016

Zeit für Smoothies und Co........ Der Russell Hobbs Performance Pro Blender im *Produkttest*

Wir durften über die Plattform leckerscout.de den Performance Pro Blender (Standmixer) von Russell Hobbs ausgiebig testen. 4 Wochen lang wurde er auf Herz und Nieren geprüft und zwischendurch auch zum Dampfen gebracht, aber lest selbst....






Erst einmal zu den wichtigsten Herstellerinfos zu dem Gerät:

  • Leistungsmerkmale
    • 1,4 PS
    • 1000 Watt
    • Max. 27.600 Umdrehungen pro Minute 
  •  Mixbecher
    • 1,8 Liter Fassungsvermögen
    • Tritan-Kunststoff
    • BPA-frei
    • 4 Edelstahlmesser
    • Mixbecher-Deckel
    • Integrierter Dosierbecher
    • Mess-Skala (ml, floz)
  • Bedienung
    • 5 Programme: Green Smoothies, Smoothies, Suppen, Pürees und trockene Zutaten
    • 5 Geschwindigkeitsstufen
    • Pulse-Funktion/Ice Crush Funktion
  • Sonstiges
    • Standsicherheit: rutschfeste Füße
    •  Sicherheit
      • Sicherheitsabschaltung
      • Mixbecher-Sensor
    • Spülmaschinengeeigneter Mixbecher samt Deckel
    • Kabelaufwicklung
    • Kabellänge: 90cm
    • Maße (H x B x T): 42 x 32 x 29,5 in cm
    • Gewicht: 4,5 kg
    • Oberfläche aus Edelstahl mit einigen Kunststoffapplikationen
    • Rezeptbuch
    • Bedienungsanleitung
    • Garantie: 2 Jahre


    Austattung

    Der Mixbehälter kann individuell (für Links-/ oder Rechtshänder) einfach auf den Motorblock gestellt werden (dabei muss er NICHT einrasten!). Der Motor registriert aber den Behälter auf dem Motorblock und startet auch nur dann. Leider gibt es aber keinen Sicherheitsverschluß am Deckel, sondern fällt der Deckel ab oder man nimmt ihn ab, so würde der Mixer weitermixen.
    Der Deckel lässt sich leider auch nur sehr schwer schließen und man benötigt auch beide Hände. Die kleine Gummilasche erleichtert einem die Arbeit aber dann schon sehr, aber ich habe mir angewöhnt immer nochmal den Deckel zu überprüfen, da er einmal doch nicht ganz geschlossen war und die Sauerei war dann echt riesig. *Hände vor die Augen halt*
    Der Behälter selber besteht aus Tritan-Kunststoff, welcher super formbar ist und Russell Hobbs deswegen auch diese, ich beschreibe es mal als hoch-/tropfenfömige Form, gewählt hat,  somit soll auch Strömungtechnisch ein tolles nach unten zum Messer führen der einzelnen Zutaten gewährleistet werden. Leider ist Plastik für meinen Geschmack zu anfällig, was Fett, Verfärbungen, Kratzer und Co angeht, aber das ist vielleicht einfach Geschmackssache, ob man lieber Glas (ist halt schwerer) oder aber Kunsstoff wünscht.
    Das 4-flügelige-Edelstahlmesser ist fest im Behälter verbaut und kann nicht zum reinigen entnommen werden.
    Das Fassungsvermögen von 1,8l ist auch klasse, sodass man auch mal eben für 4-6 Personen einen Shake anrühren kann, ohne das man zweimal ran muss.


     



  • Reinigung

    Die Reinigung klappt in unserem Siemens Geschirrspüler (dank verstellbaren Körben) super, aber auch per Hand lassen sich die Teile gut reinigen. Hat man nur mal eben schnell ein Slush oder etwas nicht allzu hartnäckiges gemixt, dann kann man auch etwas lauwarmes Wasser+Spüli in den Mixer geben und die Turbo Taste 1-2x benutzen, dann ausspülen und schon ist der Mixer wieder Einsatzbereit. Ich hatte mir da erst Sorgen gemacht, weil zwischen Messer und Boden nicht viel Platz ist und ob man dann auch alle Reste entfernen kann, aber das klappt per Hand, aber auch im Geschirrspüler wunderbar.
    Nur allein dieses kleine Loch im Handgriff des Behälters ist etwas verwirrend, denn ich erkenne da keinen Sinn dahinter und es landet auch gerne mal Dreck oder Wasser darin, was
    dann echt nicht sehr schön aussieht.

    Der schicke Motorblock in schwarz-glänzend7Edelstahl besteht aus folgenden Programmen und ist leicht zu bedienen und natürlich sieht er wirklich schick aus.
    Er ist zwar etwas groß, aber dennoch passt er in jede Ecke.

  • Programme


    Um die Automatik Programme zu starten drückt man zuerst auf Auto und dann unten auf das jeweilige Programm. Anhalten könnt ihr das Programm, in dem ihr auf die Impulsetaste drückt.
    1 Geschwindigkeitsstufe 1 / Auto: Suppe - geeignet für die Zubereitung von Suppen
    2 Geschwindigkeitsstufe 2/ Auto: Grüner Smoothie - geeignet für die Zubereitung von faserhaltigen Gemüsesorten wie Sellerie, Grünkohl, Spinat usw.                           
    3 Geschwindigkeitsstufe 3/Auto: Püree - geeignet zum Pürieren von Zutaten                           
    4 Geschwindigkeitsstufe 4/Auto: Trockene Zutaten 
    5 Geschwindigkeitsstufe 5/Auto: Smoothie - gefrorenes Obst und andere Zutaten zu einem dickflüssigen Smoothie mixen
    Impulsfunktion-/Ice-Crush-Taste zur Feinsteuerung oder zum Anhalten des Motors    / oder als Ice-Crush Funktion.                                     
    Auto: Damit wählen Sie die Programme aus. Zuerst drücken, anschließend 1 bis 5.
                                                                                                                                                                 

    Der Test


    Nun kommen wir zu unserem Test. Wir haben alle Programme ausprobiert und besonders mit den Smoothie Ergebnissen oder aber auch mit dem Eis, sind wir mehr als zufrieden und da bekommt der Performance Pro Blender auch eine 1 mit Sternchen ;), ABER leider konnten uns die anderen Programme, wie trockene Zutaten oder aber auch das Suppen Program nicht ganz überzeugen, da bei trockenen Zutaten (auch wenn man sie laut Beschreibung vorab etwas in den Tiefkühler getan hat) das Gerät sehr warm wird und auch die Zutaten nach der Verarbeitung sehr warm geworden sind. Aber von eigenem Vanillezucker, geraspelten Parmesan, Körner (für eigenes Mehl) und Nüssen war alles möglich.
  •  Beim Suppen-/ und Püree Programm stört mich die Beschreibungsangabe mit "nicht heißer als 40°C" sehr, denn wer möchte noch warten bis die Suppe oder das Püree abgekühlt ist, um es dann zu pürieren und es wieder zu erwärmen. Es ist halt ein Sicherheitstechnisches Problem, da sich zu viel Druck aufbaut, aber wenn ein mittelpreisiges Gerät damit wirbt, dann sollte es schon auch einwandfrei zu nutzen sein ohne extra Warterei, denn so ein Gerät soll einem die Arbeit ja erleichtern.
    Aber, wenn man sich daran hält und es auch nicht so eilig hat, Suppen werden bei uns eh immer vorher zubereitet, dann hat man ein tolles cremiges Ergebnis.
    Waren die Zutaten gut durchgekocht oder aber auch bei den Smoothies sehr klein geschnitten, dann hatte er keine Probleme mit dem mixen, wobei immer etwas Füssigkeit benötigt wurde, damit die Strömung auch funtktioniert. 
    Bei unserem Test Dips herzustellen, da schaffte er es dagegen leider nicht die Zutaten zu greifen, da dann doch etwas Flüssigkeit fehlte. Etwas Joghurt dazu und zwischendrin immer wieder mal nachgestopft und umgerührt und man hatte dann einen sehr gut gerührten Dip, welcher in diesem Mixer sehr sehr flüssig war, was ich der entstehenden Wärme zuschreibe, aber ab in den Kühlschrank und da wurde er dann wieder schön fest und cremig, da muss man dann etwas herumexperimentieren, wenn man seine uralt-geling Rezepte herauskramt und sich schon an eine gewisse Konsistenz gewöhnt hat. Aber das ist halt die Mixleistung von 1,4 PS und die merkt man dem Gerät auch an, was aber für mich gewöhnungsbeürftig war, denn die Ergebnisse waren dann sehr schnell sehr flüssig, wie beim Dip oder bei den trockenen Zutaten die wärme Entwicklung.
     
  • Beim Versuch Pancakes herzustellen, kam unser Gerät leider auch anscheinend an seine Grenzen, denn da ging es in Rauch auf und das schon nach wenigen Sekunden, dabei wurden die Zutaten nach und nach hinzugegeben und es waren auch keine allzu schweren Zutaten (Milch, Eier, Mehl). Das Gerät wurde dann vom Hersteller ausgetauscht, da ein qualmendes Gerät von mir nicht mehr benutzt wird, denn wer weiß, was da noch im inneren kaputt ist. Beim zweiten Gerät klappte es dann ohne qualmen. *yeah*

    Einzig und allein der Elektrogeruch stört mich unheimlich an dem Gerät, welches ich beim ersten und auch beim Ersatzgerät hatte. Es ist in der Turbo oder Green Smoothie Stufe am schlimmsten. Laut Hersteller soll es aber nach und nach verschwinden, was bei uns bisher leider noch nicht der Fall war. Und die Lautstärke ist auch nicht zu verachten, aber wer schon mal von anderen Herstellern die Geräte gehört hat, der weiß, dass sie alle nicht die leisesten sind, die hören sich halt alle an wie kleine Düsenjets.

    Wenn man sich erst einmal etwas mit dem Gerät auseinandergesetzt hat und seine liebsten Zutaten mit dem Gerät zu mixen gelernt und ausprobiert hat, dann ist es wirklich ein solides Gerät. Für alle Smoothie und Eis Fans auf jeden Fall zu empfehlen. Außerdem wenn man noch berücksichtigt, dass man die Zutaten nicht zu grob schneidet und man lieber nach und nach die Zutaten hinzufügt, dann ist der Frust auch geringer und der Spaß mit dem Gerät groß. Allein wieviel Slush Eis wir in dem Testraum verzehrt haben... :) Die Smoothie Ergebnisse waren auch ein Traum und von Cremigkeit und ohne störende Fasern nicht zu übertreffen. Da konnte auch ein Thermomix oder Kenwood Mixer nicht mithalten.

    Und hier einmal ein paar unserer Testversuche:
    Summertime-Smoothie
    Watermelon-Strawberry-Ice-Smoothie
    Strawberry Banana Oat Smoothie Bowl
    Banavocado Power Smoothie

    Kirsch Slush
    Lemon Slush

    Guten-Morgen-Smoothie

    selbstgemachter Vanillezucker
    Frischkäsedip

    Salsa

    Pancakes
    Basilikum-Pesto
                                                                                                                                                                             Fazit:

    Wer einen Mixer sucht, der viel Power hat und man ihn viel für Smoothies, Eis und ähnliches verwenden möchte, dem kann man das Gerät wirklich sehr empfehlen, besonders auch durch seine voreingestellten Programme, die einem das Mixen sehr erleichtern und man auch mal nebenbei noch schnell was anderes machen kann und die Ergebnisse sprechen da wirklich für sich.
    Sucht man aber ein Gerät, welches vieles kann, außer kochen ;), also eine Art kalte Küchenmaschine, dem kann ich das Gerät nicht empfehlen, da er damit nicht glücklich werden wird, da man zuviel nachstopfen muss bei Dips und Co und auch die nicht zu heißen Zutaten erschweren das Ganze dann noch sehr, wenn man es viel für Suppen oder Püree benutzen wollen würde. Vielleicht wäre ein mit beigelegter Stopfer/Rührer auch super, damit man nicht erst noch etwas passendes zum rühren in seiner Küche suchen muss.
    Der Russell Hobbs Kundenservice war jederzeit bereit zu helfen und es gab immer eine Lösung oder eben das Ersatzgerät, also auch da wird man als Kunde nicht allein gelassen. *Daumen hoch*

    Am Ende stellt sich dann halt die Frage, ob man den Preis von 199,99€ so empfehlen kann und da muss ich sagen, dass bei den doch kleinen Problemen, welche ich mit ihm hatte, dann doch der Preis für mich zu hoch ist und ich maximal 100-150€ für ihn ausgeben würde.



     

Dienstag, 7. Juni 2016

AEG Ergorapido 2in1 POWER Li35 Akku-Staubsauger *Produkttest*

Wir durften in Zusammenarbeit mit

http://freundin-trendlounge.de/start.html


 & 

AEG

 

,den AEG Ergorapido 2in1 Power Li35 Akku-Staubsauger testen.
Wie es uns mit dem Gerät ergangen ist, seht selbst.....




Erst einmal zu den wichtigsten Herstellerangaben:

  • Leistungsstarker 2in1-Staubsauger mit Lithium-Technologie und entnehmbarem Akkuhandsauger, Made in Europe
  • Leistungsstarker Handstaubsauger mit Zyklon-Technologie: immer und überall einsetzbar, dank hochwertigen Bürsten-Fasern auch für empfindliche Bodenbeläge wie Parkett perfekt geeignet
  • Extra lange Laufzeit von bis zu 35 Min., 18 V Lithium Power-Akku, 2 Leistungsstufen
  • Das intelligente Ladesystem schaltet automatisch ab und spart somit Geld und verlängert die Lebenszeit der Akkus
  • Patentierte Selbstreinigung der Bürstenrolle
  • Motorbetriebene Saugbürste mit Doppelgelenk und 4 leuchtstarken LED's für beste Sicht auch an dunklen Stellen
  • Freistehende Parkfunktion: Das Gerät kann überall und jederzeit abgestellt werden, ohne das Gerät in die Ladestation stellen zu müssen
  • Inklusive Fugendüse und Bürste, diese kann sowohl am Gerät oder der Ladestation befestigt werden
  • Beutellos
  • Optionales Zubehör: AEG Erweiterungsset AKIT360 und AEG Austauschfilter AEF 147
  • Preis: aktuell bei amazon.de ca 169 €


Wir waren zuerst etwas skeptisch, denn der Akku Staubsauger klang zu schön um wahr zu sein.
Bei uns fällt täglich sehr viel Dreck an, allein durch die Hunde und unsere Kleine, da geht gerne mal etwas beim Frühstück daneben oder aber die Hunde bringen den Dreck von draußen mit rein oder sind wieder stark am Haaren. Allein wegen der ganzen Hundehaare waren wir am Anfang sehr skeptisch, schafft er das überhaupt oder bleiben die Haare hängen etc.
Nachdem wir das Gerät nun die letzten Wochen ausgiebig getestet haben, sind wir zu folgendem Ergebnis gekommen ;)

Er ist für die Reinigung zwischendurch einfach perfekt!!
Ich kann nun das gesamte Haus mit einer Akkuladung (im Eco-Betrieb/35min) saugen oder aber die gesamte untere Etage (ca 100qm) mit voller Leistung (Akku hält da ca. 13min). Kein lästiges Kabel oder Staubsauger zerren mehr und ich muss keinen Stecker umstecken, weil das Kabel zuende ist. Besonders beim Treppensaugen, denn ich kann einfach im Ganzen und ohne viel Kraftaufwand die Treppe reinigen, ohne das ein Kabelstaubsauger noch getragen werden muss oder sogar der Stecker umgesteckt werden muss von unten nach oben, um die gesamte Treppe zu saugen, wie das bei uns der Fall war.
Die Saugleistung ist leider etwas geringer, als wie unser Kabel-Staubsauger von Dirt Devil, was aber beim täglichen Saugen kein Problem darstellt, sondern beim Teppich und Läufer reinigen sogar von Vorteil ist, weil die Läufer nicht blöde angesaugt werden und man sie wieder abziehen muss.
Auch die Bürstenfunktion hat unsere Läufer wieder einwandfrei sauberbekommen, da kommt sogar unser Dirt Devil Staubsauger nicht mit, obwohl der mehr Saugkraft hat und die selbstreinigungsfunktion der Bürste hat sogar festgewickelte Hundehaare wieder freibekommen.
Das abnehmbare Handteil ist perfekt um mal eben die Heizung,Fensterbank, Tische oder Polstermöbel abzusaugen und auch hier hat man es praktisch in einem Gerät. Klasse!!
Auch die Reinigung im Auto ist ohne lästiges Kabeltrommel-/verlängerung verlegen schnell erledigt, besonders dank dem abnehmbaren Handteil.





Die Reinigung geht super einfach und weil der Staubsauger beutellos ist, hat man auch keine teuren Kosten. Der Filter lässt sich mit einem tollen Prinzip schnell und einfach von Staub befreien, indem man an dem Stab zieht und wieder loslässt und wenn man das direkt in die Mülltüte macht, dann hat man auch keinen Staub sonst wo wieder hängen, denn bei unserem beutellosen Dirt Devil, da klopfe ich den Filter immer per Hand draußen aus.


Auch die LED Lampen habe ich zuerst für unnötig gehalten, ABER! als ich mal am Abend im Obergeschoss gesaugt habe, da konnte ich mit den Lampen dann doch noch genau sehen, wo der Staub liegt, da die LED´s wirklich auf einer tollen Höhe verbaut worden sind.

Die Lautstärke ist auch angenehm und eher leiser als ein normaler Staubsauger.


Das einzige was mich störte, das Handteil ist etwas schwerer, als einfache Handstaubsauger, welche man bei Aldi und Co kaufen kann und es kugelt eher rum, wenn man es mal schnell ablegen möchte, da muss man sich dann daran gewöhnen, dass man es direkt wieder an den Staubsaugerteil anbringt
Dafür hat das Handteil aber dann wieder mehr Power, als die handelsüblichen Handstaubsauger.





Wir werden uns auf jeden Fall noch das Erweiterungsset zulegen, damit wir auch im Auto in jede Ritze kommen und die letzten Keks-/Brotkrümel verschwinden.


Fazit: Wir können den AEG Ergorapido 2in1 Power Li35 Akku-Staubsauger für die tägliche Reinigung zwischendurch sehr empfehlen, auch bei einem Haushalt mit Kindern und Hunden.
Allerdings als alleinigen Staubsauger wäre mir die Saugkraft zu schwach, was ich gemerkt habe, als wir mal ein paar Tage nicht gesaugt hatten und viele Hundehaare und Co rumflogen.
Bei einem Single-Haushalt, da reicht der Staubsauger aber sicher vollkommen aus, denn auch die kleinsten Styroporkugeln konnte er aufsaugen und dann auch bei sich behalten.




Sonntag, 17. April 2016

Blütenpracht Geburtstagstorte (Erdbeer-weiße Schokoladen Ganache-Torte)

Blütenpracht Geburtstagtorte

Eine Erdbeer-weiße Schokoladen Ganache-Torte

 Diese leckere Torte gab es für meine Oma zum Geburtstag, statt Blumenstrauß gab es die Blumen auf der Torte ;)



ZUTATEN
250 g Mehl
75 g Zucker
1 Ei
125 g Zucker
3 Eier
125 g Zucker
125 g Mehl
60 ml Öl 
1 TL Backpulver
1 Prise(n) Salz
7 Blatt Gelatine
650 g Erdbeeren
190 g Zucker
3 EL Zitronensaft
600 g Sahne
150 g Erdbeermarmelade
200 ml Sahne
600 g weiße Schokolade
Fondant, Blütenpaste in verschiedenen Farben für die Blüten





















 

 

1. Als erstes beginnen wir damit, dass wir die Fondantblüten einige Tage vorher zubereiten, da diese noch trocknen müssen. Dafür nehmen wir verschiedene Farben und formen uns unsere Blüten.

2. Nun beginnen wir mit der Torte und als erstes wird ein Mürbeteig gemacht. Dafür die Zutaten:
250 g Mehl
75 g Zucker
1 Ei
125 g Zucker

Die Zutaten miteinander verkneteten, dann den Teig zu einer Kugel formen und 30min kaltstellen. Dann in eine gefettete Springform geben (24cm) und mit einer Gabel etwas einstechen, dann bei 175°C 10-12 min backen, bis er schön trocken aussieht, aber nicht zu dunkel ist. Immer mal wieder nachsehen.

3. Nun geht es zum Boden. Dafür die 3 Eier mit dem Salz und dem Zucker (evtl. noch 1 Pk. Vanillezucker) schaumig aufschlagen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Danach das Öl unterrühren und das Mehl mit dem Backpulver vorsichtig unterheben. Den Teig in einer mit Backpapier ausgelegten 24cm Springform geben und bei 180°C 15-25min backen, am besten immer mal wieder nachsehen, die Oberseite sollte hellbraun sein. Je nachdem, welche Temperatur die Eier vorher hatten, kann es auch bis zu 40min dauern. Dann unbedingt einen Stäbchentest machen. Danach abkühlen lassen.

4. Die Gelatine einweichen. 250g Erdbeeren vorbereiten, mit 150g Zucker, Zitronensaft pürieren und durch ein Sieb geben. 3EL Püree erwärmen und die Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Dann das restliche Püree unterrühren.
Kalt stellen. Danach die Sahne steif schlagen und das Püree unterheben.

5. Den Tortenboden 1-2x durchschneiden. Die Marmelade auf dem Mürbeteig streichen und den ersten Teil des Tortenbodens darauflegen, dann mit einem Tortenring umschließen und die Hälfte der Erdbeersahne untergeben. Dann wieder einen Tortenboden darauf geben mit der Sahne füllen und die restlichen frischen Erdbeeren, waschen, kleinschneiden und darauf verteilen. Den letzten Tortenboden daraufgeben. Torte kaltstellen für min. 2 Stunden.

6. Nun bereiten wir uns die Ganache vor, indem wir die Schokolade hacken und die Sahne erhitzen (nicht zum  kochen bringen!), danach die Sahne zu der gehackten Schokolade geben und kurz stehen lassen und dann zu einer schönen Masse glattrühren, danach etwas abkühlen lassen, damit sie eine schön streichfähige Masse ergibt und dann auf der Torte verteilen (eventuell in zwei Schritten und dazwischen immer mal wieder kühlen, kleine Macken kann man mit einem heißen Messer ausbessern) und die Blüten daran befestigen. Wenn die Blüten nicht so gut halten, dann etwas Royal Icing verwenden. (Rezept Royal Icing: 250g Puderzucker, 1 Eiweiß. Zusammen alles mindestens 10min aufschlagen und dann zum kleben der Figuren benutzen)

Produkttest Philips Satinelle Prestige BRE650/00

Ich durfte über das Portal Markenjury den neuen Epilierer Philips Satinelle Prestige BRE650/00  ausgiebig ausprobieren.





Kommen wir erst einmal zum Gerät und dem Paketinhalt selbst.
In dem Set sind 9 Aufsätze, der Epilierer, eine Aufbewahrungstasche, ein Pinsel zur Reinigung und ein Netzteil vorhanden.
Das Design ist wirklich schön in weiß und rosegold gehalten, absoluter Trend! Top!


Das Gerät:
 
 

Die Aufsätze lassen sich sehr schnell und einfach wechseln und am Gerät kann  man zwei Geschwindigkeitsstufen wählen, was mir sehr gefallen hat, besonders wenn man mit dem Gesichtsaufsatz gearbeitet hat oder aber mit den Körperaufsätze.
Außerdem sein großes Plus, das integrierte Licht "Optilight", damit auch ja kein Haar übersehen werden kann.
Das Gerät ist wasserfest.
Seine Ladedauer beträgt 1,5h für 40min kabellose Benutzung
Preis: um die 119€


Die Aufsätze:
 

 

Der Epilier Aufsatz
mit seinen Keramikpizetten und dem einzigartigen 3-in-1 Haarliftsystem. Er kann in der Breite von 30mm epilieren und ist damit der breiteste Epilierkopf auf dem Markt. Den Epilier Aufsatz kann man mit den mitgelieferten Skin Stretcher,Sensible-Zonen-Aufsatz, Gesichts-Aufsatz und dem Massage-Aufsatz nutzen. 
Alle sind in ihrer Funktion wirklich einzigartig und je nachdem, wie empfindlich man ist, findet man sicher den perfekten Aufsatz, aber natürlich kann man den Epilierer auch ohne einen weiteren Aufsatz verwenden. Die jeweiligen Aufsätze helfen aber wirklich sehr.

     Skin Stretcher = Er strafft die Haut, während der Epilation und diese wird dadurch als weniger schmerzlich empfunden.
     Sensible-Zonen-Aufsatz = um sensible Körperzonen zu enthaaren.
     Gesichts-Aufsatz = für kleinere Bereiche im Gesicht.
     Massage-Aufsatz = stimuliert und massiert die Haut während der Epilation für eine sanftere Anwendung.

Der Lady Shaver Aufsatz
bei dem man noch zusätzlich einen Trimmer-Aufsatz aufsetzen kann, welche aber nur eine Länge hat und nicht verstellbar ist.
Er ist super für die schnelle elektrische Rasur.


Der Körperpeeling- Aufsatz
super um abgestorbene Hautschüppchen am Körper zu entfernen. Er verfügt über 48.200 feinste hypoallergene Fillamente, die die Haut weich und zart werden lassen. Der Kopf sollte alle 3 Monate ausgetauscht werden.


Der Körpermassage-Aufsatz
diesen Aufsatz kann man sowohl vor, als nach der Epilation anwenden, es hilft der Haut sich zu entspannen oder auch Körperpflegeprodukte einzumassieren.
Bei geringerer Geschwindigkeit lassen sich auch kleine Muskelverspannung in Armen oder Waden entfernen. Er kann in der Badewanne, wie auch mit Massageöl benutzt werden.

 
So nun kommen wir zum Test:

Ausgetestet wurde natürlich zu allererst der Epilieraufsatz, die Haare waren lang, was dann ohne und auch mit Aufsätzen sehr schmerzhaft war, aber in der Anleitung wird daher auch empfohlen, dass man die Haare vorher auf eine angenehme Länge bringt bis zu 3mm. Dafür kann man schnell den Lady-Shaver Aufsatz mit Trimmer-Aufsatz benutzen. Danach war es tatsächlich weniger schmerzhaft und auszuhalten, besonders gefallen haben mir da wirklich der Massage-Aufsatz und der Skin-Stretcher Aufsatz, denn dadurch war die Haut wirklich irgendwie auf den Schmerz besser vorbereitet. ;) Und als man sich auch an den Epilier-Schmerz gewöhnt hat, war die erneute Epilation nach 1 1/2 Wochen auch gar nicht mehr so schmerzhaft, wie beim erste Mal. Besonders für mich als schwanger und Mutter ist es ein Luxus, wenn man sich nicht jeden Tag um die Rasur kümmern muss.
Die Lautstärke hat mich jedoch sehr gestört, denn es ist ein stark ratterndes Geräusch, welches sich weniger, wie ein Beautygerät anhört, sondern mehr wie ein Werkzeug aus der Garage. Das Licht hingegen ist klasse und sehr hilfreich, damit man auch kein Haar übersieht.
Ich habe ein Bein mit dem Epilierer und den Aufsätzen getestet und das andere mit dem Lady-Shaver Aufsatz und natürlich einen Bereich auch noch ganz normal nass rasiert, damit ich den Vergleich der längeren Haarentfernung auch einschätzen kann. Man muss dazu sagen, dass ich aktuell schwanger bin und meine Haare nur so wachsen, was auf dem Kopf klasse ist, aber an den Beinen nicht ganz so schön.
Beim Epilier hatte man aber nach gut einer Woche zwar kleine Stoppeln, aber noch keine sichtbaren auffälligen Haare.
Der Lady-Shaver Aufsatz hatte dagegen schon ein paar längere Stoppeln, da hatte ich das Gefühl, dass die Rasur auch nicht gleichmäßig erfolgt ist.
Im Gegensatz zur Nass-Rasur, welche die Stoppeln wirklich schnell hat nachwachsen lassen, ist der Lady Shaver Aufsatz für die schnelle Rasur, aber auch der Epilier Aufsatz wirklich gut.

Nun kommen wir auch noch zu den Körperaufsätzen, von denen ich irgendwie enttäuscht bin, denn es hört sich an wie ein Bohrer (ein schreiendes/schleifendes Geräusch, auch bei wenig Druck) beim Zahnarzt und das bei beiden Aufsätzen und egal wie aufgeladen das Gerät ist. Es ist schrecklich. Weiterin hätte ich mir da bei beiden beweglichere Köpfe gewünscht, welche sich besser an den Körper anpassen, ganz schlimm ist es da bei dem Körpermassage-Aufsatz, welcher einfach nur rattert und sich sehr hart und unbeweglich anfühlt, selbst mit etwas Öl oder Körperlotion, da hätte ich mir wirklich einen gewissen Neigungswinkel gewünscht und auch irgendwie weichere Kugeln.
Da hatte Philips zwar eine tolle Idee, aber die Umsetzung ist irgendwie lieblos. Schade!!! Da ging es vielleicht eher nur darum, es im Paket mit anzubieten, aber nicht wie angenehm es sein sollte.

Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, aber man sich hätte allein bei den Körperaufsätzen wirklich mehr Mühe geben können, da auch diese beiden Aufsätze sicher Kaufentscheidend sein werden.
Das Gerät selber liegt wirklich sicher und rutschfest in der Hand durch seine Form und auch die vielfalt der Rasier/-Epilier-Aufsätze sind toll.
Ich habe nur manchmal das Gefühl, als wenn die Aufsätze, wie der Massage,Skin-Stretcher und Co. Aufsatz nicht wirklich lange halten werden, da es nicht wirklich richtig einklickt, sondern nur ganz leicht draufgesteckt wird. Das Licht macht die Sache wirklich einfacher und man übersieht wirklich kein Haar mehr.
Kann ich ihn empfehlen?! Ja, aber nur weil er einfach sehr vielseitig ist und vieles zu bieten hat, aber die Lautstärke und die Körperaufsätze können es auch ganz schnell zu einem lästigen Beautyprogramm werden lassen.